Presseberichte

Aufgrund der inzwischen großen Menge an Presseberichten eine kleine Übersicht um direkt zu den einzelnen Presseberichten zu gelangen:

“Ein Stück Natur sichern”, Kommentar vom 28.05.2016

“Keine Absprache”, Interview mit Max Stroetmann vom 24.05.2016

“Stadtverordnete sind gefordert”, Leserbrief Beate Kürz vom 23.05.2016

“Überraschung allerorts”, Kommentar vom 21.05.2016

Leserbrief Werner Neubert, vom 21.05.2016

“Stadt hat definitiv nichts gewusst”, vom 21.05.2016

“Keine Gemüsebeete anlegen”, Artikel vom 18.05.2016

“Nicht einfach rausreißen”, Artikel über die Eselsdistel vom 22.07.2014

 


Ein weiterer Kommentar am 28.05.2016 in den Westfälischen Nachrichten:
Kommentar280516

Am 24.05.2016 erschien in den Westfälischen Nachrichten ein Interview mit Max Stroetmann:

Stroetmann


Auch andere Bürger aus Lüdinghausen sehen den Verkauf des Grundstücks kritisch, Leserbrief erschienen in den Westfälischen Nachrichten am 23.05.2016 (anklicken um in voller Größe zu sehen):

Leserbrief2


Ein Kommentar von Werner Storksberger, Westfälische Nachrichten vom 21.05.2016 (anklicken um in voller Größe zu sehen):

Kommentar


Brief an die Westfälischen Nachrichten, veröffentlicht als Leserbrief am 21.05.2016 (anklicken um in voller Größe zu sehen):

Leserbrief 1


Reaktion des Bürgermeisters, Artikel erschienen am 21.05.2016 in den Westfälischen Nachrichten (anklicken um in voller Größe zu sehen):
Bürgermeister

Hier geht es zum Online-Artikel

Sa., 21.05.2016 Lüdinghausen –

Auf eigenes Risiko hat die Firma Stroetmann die Gartengrundstücke an der Janackerstiege gekauft. Die Stadt sei darüber nie informiert worden, erklärte jetzt Bürgermeister Richard Borgmann.

Von Peter Werth

 „Die Stadt hat definitiv nichts gewusst“, wies Bürgermeister Richard Borgmann auf Nachfrage der Westfälischen Nachrichten Mutmaßungen von Kommunalpolitikern zurück, es habe im Vorfeld des Grundstücksverkaufs durch die Kirchengemeinde St. Felizitas an das münsterische Unternehmen Stroetmann (Edeka) Kontakte zwischen Stadt und dem Käufer gegeben. Pfingsten hatten drei Pächter von Gartengrundstücken an der Jan­ackerstige von der Kirchengemeinde ihre Kündigungen erhalten (WN berichteten).

Weder habe es Gespräche im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung noch im Anschluss daran gegeben, betonte der Bürgermeister ausdrücklich. Insofern könne es auch keine Zusagen über eine mögliche Erweiterung des bestehenden Edeka-Marktes geben. Vom Verkauf habe die Verwaltung selbst erst aus der Berichterstattung der WN erfahren.

„Das Unternehmen Stroetmann hat das Grundstück auf eigenes Risiko gekauft“, so Borgmann. Eine Entscheidung, ob der Supermarkt dort vergrößert werden könne, liege allein in der Hand des Rates. Es gebe keine Zusicherungen für derartige Pläne aus der Verwaltung an Stroetmann.

Eine mögliche Edeka-Erweiterung sieht Richard Borgmann allerdings auch nicht als schädlich für die Kino/Rewe-Pläne auf der gegenüberliegenden Straßenseite an. „Das Kino ist gesetzt. Es hat eine riesige Bedeutung für die Stadt“, betonte er. Und: „Wettbewerb tut gut.“


Auch jetzt waren wir mit unserem Garten in den Schlagzeilen:

Direkt-Link zum Online-Artikel

Mi., 18.05.2016, Westfälische Nachrichten:

Lüdinghausen –

Die Kirchengemeinde St. Felizitas hat drei Kleingartengrundstücke an der Janackerstiege an den Lebensmittel-Großhändler Stroetmann verkauft und den Pächtern zum Oktober gekündigt. Die Betroffenen gehen davon aus, dass der dortige Edeka-Markt vergrößert werden soll.
Von Peter Werth

Seit sechs Jahren hegen und pflegen Marianne und Werner Neubert an der Janackerstiege ihren Kleingarten. Für sie ist die rund 650 Quadratmeter große grüne Oase Rückzugsgebiet vom Alltag. Damit ist ab Ende Oktober Schluss. Am Pfingstsamstag lag die Kündigung des Pachtvertrages im Briefkasten. Die Eigentümerin, die Kirchengemeinde St. Felizitas, hat dieses sowie zwei weitere benachbarte Grundstücke an die münsterische Firma Stroetmann verkauft. Und der gehört der unmittelbar an die Flächen angrenzende Edeka-Supermarkt.

Den Verkauf durch die Kirchengemeinde an Stroetmann bestätigte am Dienstag auf Nachfrage der Westfälischen Nachrichten Ralf Fromme, kommissarischer Leiter der Zentralrendantur des Dekanats Lüdinghausen. „Betroffen von der Kündigung sind drei Pächter, die Fläche beträgt rund 2000 Quadratmeter“, sagte Fromme. Was Stroetmann mit dem Areal vorhabe, sei der Kirchengemeinde nicht konkret bekannt. Der Verkauf sei „recht zügig“ über die Bühne gegangen. Und: „Stroetmann hat uns ein Angebot gemacht, dass wir nicht ablehnen konnten.“

Werner Neubert geht davon aus, dass der Kauf der Grundstücke durch den Lebensmittel-Großhändler, dem die vom Edeka-Markt Wiewel genutzte Immobilie an der Konrad-Adenauer-Straße gehört, nicht getätigt wurde, „um dort Gemüsebeete anzulegen“. Es gehe wohl um die Erweiterung des bestehenden Marktes. Damit werde allerdings ein guter Teil des seit 200 Jahren bestehenden innerstädtischen Grüngürtels zerstört, bedauert der Biologe, in dessen naturbelassenem Garten sich nicht nur viele Singvögel wohl fühlen, sondern auch Insekten, Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.

Aus dem Rathaus war am Dienstag keine Stellungnahme zur Frage der Umnutzung der Gartengrundstücke zu erfahren. Überraschung gab es allerdings bei den Ratsvertretern. „Das ist mir neu“, erklärte etwa Eckart Grundmann (Grüne). Aber er hatte auch gleich eine Erklärung: „Wir als Ratsmitglieder sind als Allerletzte in der Nahrungskette bei der Information durch die Verwaltung.“ Eine Erweiterung des Edeka-Marktes käme aber so ohne weiteres nicht infrage. Dazu müsste der Bebauungsplan geändert werden. Interessant sei, dass die Stadt allem Anschein nach ihr Vorkaufsrecht für diese Fläche nicht genutzt habe. „Aber sie muss davon gewusst haben.“ Für Bernd Möllmann (CDU) ist das Thema ebenfalls „komplett neu“. Der Verkauf deute aber darauf hin, dass es Erweiterungspläne für den Edeka gebe. Da wäre es „schön, wenn die Politik beteiligt wäre“.

Auch Markus Kehl (UWG) zeigte sich „von der Entwicklung überrascht“. Eine Vergrößerung des bestehenden Marktes sei aus der Sicht des Betreibers natürlich verständlich. Die Pläne für eine Kombination aus Kino und Rewe-Markt auf der gegenüberliegenden Straßenseite (neben Bruno Kleine) würden dann allerdings unrealistisch, ist der UWG-Fraktionssprecher überzeugt. „Maßlos enttäuscht“ sei er, denn städtebaulich sei das Ganze „eine Katastrophe“. Aber: „Stroetmann würde nicht kaufen, wenn es nicht eine Zusage zum Bauen gäbe.“

Nicht äußern wollte sich Katja Wiewel, Mit-Geschäftsführerin der Wiewel-Märkte.

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Marianne und Werner Neubert müssen zu Ende Oktober ihren Kleingarten an der Janackerstiege räumen. Ihr Grundstück wurde von der Kirchengemeinde St. Felizitas an das Unternehmen Stroetmann verkauft. Foto: wer

 


Hier der Zeitungsausschnitt (anklicken um in voller Größe zu sehen):

Zeitungsartikel

 


2014 waren wir mit unserem Garten und der dort gewachsenen Eselsdistel sogar in den Westfälischen Nachrichten:

Di., 22.07.2014, Westfälische Nachrichten

Lüdinghausen –

Die einen betrachten sie als Unkraut, bei der Familie Neubert ist sie eine Rarität: Über zwei Meter hoch ist die Eselsdistel im Naturgarten an der Münsterstraße.

Vermutlich viele Hobbygärtner hätten das zunächst unscheinbare Gewächs als Unkraut angesehen und dementsprechend behandelt. Doch nicht jeder geht den herkömmlichen Weg und rodet alles, was nicht eigenhändig beim Blumenhändler des Vertrauens erstanden wurde. Marianne und Werner Neubert beispielsweise haben einen Wildgarten.

„Bei uns bekommt erstmal jede Pflanze die Chance, zu zeigen, was sie ist“, erklärt Marianne Neubert das Prinzip. Eindrucksvollstes Ergebnis dieses Modells ist eine gut zweieinhalb Meter große Eselsdistel. Das imposante Korbblütlergewächs ist mit einer starken Pfahlwurzel im Boden verankert und trotzte so jeglichen Unwettern der letzten Monate. Die großen Blüten sind beliebter Anlaufpunkt für Bienen und Hummeln und bringen so Leben in den Garten der Neuberts. Als zweijährige Pflanze hat die Distel allerdings mehr als die Hälfte ihres Daseins schon hinter sich.

Die Eselsdistel ist seit dem 13. Jahrhundert Wappenpflanze Schottlands. Barfüßige Wikinger wollten eine Siedlung überfallen, hatten aber nicht mit dem stacheligen Zeitgenossen gerechnet. Durch ihre Schmerzensschreie wurde der Angriff entdeckt und abgewehrt. Ein klares Indiz dafür, dass Marianne und Werner Neubert mit ihrer Wertschätzung für die Eselsdistel nicht allein dastehen.

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Hier der Zeitungsausschnitt (anklicken um in voller Größe zu sehen):

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